vom webworken in jogginghosen...

kleingebloggt.de dreht sich um das Leben eines Webworkers mit Gedanken zu Selbständigkeit, Geld verdienen im Internet, SEO, Affiliate Marketing, Webdesign, Studium, IT, Software, Hardware und Unsinn...

13.05.2013 ~ noch keine Kommentare

Verblödungscommunities im Netz, oder wie Unwissen das Internet überschwemmt.

Fast auf den Tag genau ein Jahr ist der letzte Beitrag her. Man merkt mir eben die faule Jogginghosenarbeitsmoral an. Also höchste Zeit, sich mal wieder aufzuregen und zwar dieses Mal über einen Teil der Netzwelt, der mir so nützlich wie Fußpilz scheint: Die Ratgeber- und Wissenscommunities, die inzwischen fast jede Googlesuche dominieren und es meiner Meinung nach über die Jahre schwerer gemacht haben, sinnvolle Informationen zu finden. Oder wie ich es nenne, “Wer weiß nichts?!”. Ich denke zwar eigentlich nicht, dass ich es noch extra erwähnen muss, aber natürlich ist auch dieser Artikel nur meine persönliche Meinung und ich beziehe mich keinesfalls auf bestimmte Angebote im Netz sondern sehe auf diese Ratgebercommunity-Landschaft als Ganzes. Eventuell als beleidigend interpretierbare Aussagen dienen der absichtlichen Übertreibung und Dramatisierung ;)
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12.05.2012 ~ noch keine Kommentare

Warum mich TMC nervt

So, genug vom SEO-Quatsch, das hier soll ja auch irgendwo ein privater Blog sein. Daher jetzt erstmals etwas völlig anderes (wird es in Zukunft möglicherweise desöfteren geben).

Ich nutze, wie so viele andere Menschen auch, ein Navigationsgerät im Auto, neudeutsch: “Navi”. Das Ding ist zwar schon ein paar Jährchen alt, dennoch habe ich es mir damals nicht nehmen lassen, direkt “was Besseres” zu kaufen mit allerlei Schnickschnack wie Spurassistent, Bluetooth-Dingsbums und eben auch TMC. Letzteres steht für Traffic Message Channel und stellt den umgangssprachlichen Stauwarner dar. Wann immer eine Baustelle, Stau oder sonstwas böses auf der gefahrenen Strecke lauert, soll das TMC Alarm schlagen und im besten Fall dann auch eine Ausweichroute vorschlagen. Klingt alles toll, so richtig nach Zukunft und überhaupt. Nur ich mag es einfach nicht. Warum, das kommt gleich.  [ ... ]
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20.03.2012 ~ noch keine Kommentare

Kommentarspam in Blogs: Obacht bei harmlosen Erstpostings!

[kleingebloggt] bitte moderiere: bla bla…

Mails dieser Art kennt man als Blogbetreiber ja. Jemand hat einen Kommentar geschrieben und wir sollen nun unser Okay geben oder eben nicht. Das Erste, nach dem ich da schaue ist natürlich die URL. Vermutlich über 80% der Kommentare in Blogs sind (nach eigener Einschätzung) sinnfreier Spam-Mist. Ein schwachsinniger Text wie “toller Artikel! Ich werde nun öfters hier vorbeischauen!”, nur um die URL für die eigene Website zu verlinken. Ja, es nervt schon ein bißchen und so genehmigt man natürlich im Endeffekt nur die paar wenigen sinnvolleren Kommentare. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, mit der etwas nachlässige Blogbetreiber recht einfach ausgetrickst werden können:

WordPress ist standardmäßig so eingestellt, dass der erste Kommentar einer Person immer erst vom Admin freigeschaltet werden muss. Es kommt also die übliche Mail und man muss erst einmal genehmigen oder auch nicht. Jeder folgende Kommentar eines Autors, der schonmal einen genehmigten Kommentar gepostet hat, wird aber danach von WordPress einfach durchgewunken. Zwar bekommt man auch hier normalerweise eine E-Mail-Notification, aber genehmigt ist der Kommentar von vornherein! Der Trick ist also einfach. Erst einen harmlosen Kommentar ganz ohne URL schreiben. Sieht ja nicht nach Spam aus, wird also vom Admin vermutlich genehmigt. Wenn das passiert ist, einfach weitere Kommentare auf andere Blogposts setzen, diesmal aber mit URL. Wenn der Betreiber pennt und nichts unternimmt, bleiben die dann auch stehen.

Habe mir das schon vor Ewigkeiten gedacht und wollte das schon längst hier posten. Ist aber wie so oft in Vergessenheit geraten. Bis heute tatsächlich mal jemand das Ganze bei mir probiert hat ;)

01.03.2012 ~ 12 Kommentare

So startet man einen Gutscheinblog bzw. eine Gutscheinseite

Will das heute noch einer? Einen Gutscheinblog erstellen, um damit Geld zu verdienen? Eigentlich gibt es diese Dinger inzwischen wie Unkraut, was aber daran liegt, dass man zumindest noch vor wenigen Jahren relativ einfach Geld damit machen konnte. Ich habe mich daran auch schon einmal versucht, habe es dann aber relativ bald aufgegeben, ohne dass sehr viel dabei herum kam. Das hatte aber vorallem den Grund, dass ich die Sache nicht ernsthaft genug angegangen bin und keinen sehr langen Atem hatte. Ich stellte mir das Projekt “Gutscheinblog” damals viel zu einfach vor und habe mich recht schnell wieder anderen Projekten gewidmet.

Wer sowas aber heute noch probieren will, für den möchte ich nun ein paar kleine Tipps zusammenstellen, wie man so eine eigene Gutscheinseite umsetzen und welche Chancen man sich ausrechnen kann. Eins schon vorweg: Es kommt einem vorallem anfangs schnell wie eine Sisyphosarbeit vor…

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24.02.2012 ~ 4 Kommentare

Richtige Zeitzone bei WordPress einstellen, um dem Sommer- / Winterzeitproblem zu entgehen

Wer beim Bloggen mit WordPress auch mal Artikel scheduled, wird das Problem vielleicht kennen – oder aber gar nicht gemerkt haben: In der WordPress Standardeinstellung für die Zeitzone ist meist (jedenfalls war es bei mir so) eine UTC Zeit eingetragen. Wenn dann hierzulande Winter-/Sommerzeit wechselt, stimmt die interne Uhr des Blogs nicht mehr. Zum Beispiel mit der Folge, dass ein für 12:00 Uhr angesetzter Artikel erst mit einer Stunde Verzögerung gepostet wird.

Das dürfte in den wenigsten Fällen ein Beinbruch sein, doch in speziellen Situationen – das könnten bestimmte Gutscheinaktionen oder ähnliches sein – hätte man dann eine Stunde zur Konkurrenz verloren.

Das Problem ist aber recht einfach zu beheben. Einfach ins WordPress Dashboard gehen -> Einstellungen -> Allgemein und dort unter Zeitzone von den UTC Zeiten umstellen auf Berlin. Schon wird Sommer- und Winterzeit automatisch vom Blog beachtet.

01.02.2012 ~ noch keine Kommentare

Content ist auch ohne Besucher schon King

Google schreibt in seinem Handbuch zur Suchmaschinenoptimierung irgendwo sinngemäß, dass man statt diverser Tricks und Manipulationsversuchen (dazu zählt wohl auch Linktausch) einfach guten Content bringen sollte, dann würde man schon von alleine und ganz natürlich von anderen verlinkt werden.

Auch wenn das in der heutigen SEO-verseuchten Internetwelt eine sehr simple Anschauungsweise ist, stimmt das prinzipiell. Daher will ich diesen Punkt auch nochmals aufgreifen. Ich war selbst oft viel zu ungeduldig und der Meinung “ich ziehe jetzt diesen Blog hier gerade hoch, ich brauche sofort Besucher”. Das ist natürlich Bullshit. Aber man kommt nicht umhin sich zu denken “wenn das hier niemand liest, warum soll ich dann überhaupt etwas schreiben?”. Eine berechtigte Sorge, die sicher viele angehende Blogger schon hatten.

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29.01.2012 ~ noch keine Kommentare

Die Schlagwörter in WordPress und Google

Jeder der WordPress nutzt kennt die Schlagwörter, die man rechts neben dem Artikeleditor hinzufügen kann. Gleich vorweg: Nutzt sie! Eigentlich wars das schon fast an gutem Rat, aber vielleicht noch kurz zur Erklärung und meiner Erfahrung damit:

WordPress baut anhand der Schlagwörter natürlich so etwas wie eine eigene Kategorie auf, die später auch in den Google-Ergebnissen separat indiziert wird. Das ist also genau der richtige Platz, an dem man ein stückweit selbst mit lenken kann, wie der Blogartikel später gefunden werden kann. Ich hatte das Beispiel gerade an einem Artikel über Handytarife. Habe mehrere Schlagwörter vergeben, meist in der Form “$Anbieter $Tarif1″,”$Anbieter $Tarif2″ und zuletzt auch “$Anbieter $Tarif Azubi”, weil der genannte Tarif eben auch für Auszubildende gilt. Direkt kamen die ersten Besucher auf den Text, die per “Azubi” danach gesucht haben.

Merke: Man sollte ruhig gezielt und gar nicht zu sparsam Gebrauch von Schlagwörtern machen. Allerdings schadet es auch nicht, wenn man sich dadurch sozusagen Pseudokategorien aufbaut, d.h. bestimmte übergeordnete Schlagwörter auch immer wieder im gleichen Wortlaut benutzt wenn es passend ist. So findet der Besucher direkt mehrere passende Artikel. Aber das sollte ohnehin klar sein ;)

14.01.2012 ~ 2 Kommentare

Warum richtig geile Ideen auch richtig “sucken” können

Tolle Überschrift, habe aber auch gerade ein wenig Hass. Und gleich vorweg, der Artikel wird vermutlich etwas lang. Hass muss man mit besonders viel Enthusiasmus ausdrücken.

Das gemeine Webdesign/SEO-Business ist ja im Prinzip recht eintönig. Man schaut, was woanders gut geht, überlegt ob man sowas in der Richtung auch kann und mit welchen Keywords man bei Google dann oben stehen kann (so wie bei den gefühlten Millionen an Gutscheinseiten momentan). Blöde Copycat-Geschichte, aber man weiß worauf man sich einlässt. Und mit viel Fleiß und (naja eben doch paar) guten Ideen gehts dann auch und man kann vielleicht irgendwann mal die Miete von bezahlen. Hurra!

Ja, klingt blöd, aber irgendwie funktioniert das in der Praxis eben wirklich so. Aber WEHE, man hat mal eine wirklich gute Idee, so richtig originell, ohne Gedanken an SEO oder die Kohle! Man könnte glatt meinen, Innovationen will das Internet nicht.  [ ... ]
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14.01.2012 ~ noch keine Kommentare

Der König ist tot… es lebe der König

Ja, oder so ähnlich.

Ich habe diesen Blog leider schon wieder seeehr lange vernachlässigt. Nicht, dass es jemanden stören würde. Aber ein “ich lebe noch”-Posting ist ja auch wieder sowas wie neuer Content ;) Also warten wir mal ab, ob hier neue Posts erscheinen oder ich wieder ein halbes Jahr brauche um zu realisieren, dass ich da noch eine Domain besitze, auf der ein WordPress Blog gehostet ist ;)

Soviel zum Thema Lückenfüller.

21.06.2011 ~ 6 Kommentare

Das Nervige mit der Telefonnummer im Impressum

Wer eine Website betreibt, ist in der Regel verpflichtet, ein ordentliches Impressum vorzuweisen. Das ist ja auch nichts Neues. Was daran aber schnell ärgerlich werden kann ist die Tatsache, dass dort eine Telefonnummer hinterlegt sein muss. Ich habe nun schon vermehrt auf Blogs gesehen, dass diese dann eine Voicebox-Nummer angeben und muss inzwischen zugeben: Ich verstehe auch warum!

Wer 20 Besucher auf seiner Website / Blog am Tag hat, wird das Phänomen vielleicht noch nicht kennen, doch mit steigenden Besucherzahlen lernt man tatsächlich jede Menge neuer, besonders mitteilungsbedürftiger Menschen kennen. Ich bin ja mehr ein Fan von Kommunikation per Mail, denn besonders wenn man einen Anruf der Spezies “Marketing- oder Affiliatemanager in irgend einer Agentur mit lässig klingendem Namen” oder ähnlichem bekommt, wird man in der Regel so überrollt, dass man – Grampa-Simpson like – direkt nach dem Auflegen gerne “wer spricht da?” sagen möchte ;)  [ ... ]
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