20 März 2012 ~ 2 Kommentare

Kommentarspam in Blogs: Obacht bei harmlosen Erstpostings!

Eine typische Mail-Inbox dieser Tage:

[kleingebloggt] bitte moderiere: bla bla…

Mails dieser Art kennt man als Blogbetreiber ja. Jemand hat einen Kommentar geschrieben und wir sollen nun unser Okay geben oder eben nicht. Das Erste, nach dem ich da schaue ist natürlich die URL. Vermutlich über 80% der Kommentare in Blogs sind (nach eigener Einschätzung) sinnfreier Spam-Mist. Ein schwachsinniger Text wie “toller Artikel! Ich werde nun öfters hier vorbeischauen!”, nur um die URL für die eigene Website zu verlinken. Ja, es nervt schon ein bißchen und so genehmigt man natürlich im Endeffekt nur die paar wenigen sinnvolleren Kommentare. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, mit der etwas nachlässige Blogbetreiber recht einfach ausgetrickst werden können:

WordPress ist standardmäßig so eingestellt, dass der erste Kommentar einer Person immer erst vom Admin freigeschaltet werden muss. Es kommt also die übliche Mail und man muss erst einmal genehmigen oder auch nicht. Jeder folgende Kommentar eines Autors, der schonmal einen genehmigten Kommentar gepostet hat, wird aber danach von WordPress einfach durchgewunken. Zwar bekommt man auch hier normalerweise eine E-Mail-Notification, aber genehmigt ist der Kommentar von vornherein! Der Trick ist also einfach. Erst einen harmlosen Kommentar ganz ohne URL schreiben. Sieht ja nicht nach Spam aus, wird also vom Admin vermutlich genehmigt. Wenn das passiert ist, einfach weitere Kommentare auf andere Blogposts setzen, diesmal aber mit URL. Wenn der Betreiber pennt und nichts unternimmt, bleiben die dann auch stehen.

Habe mir das schon vor Ewigkeiten gedacht und wollte das schon längst hier posten. Ist aber wie so oft in Vergessenheit geraten. Bis heute tatsächlich mal jemand das Ganze bei mir probiert hat 😉

greg

Blogger bei kleingebloggt
Servus! Mein Name ist Michael Gregor, ich bin E-Commerce Student an der FHWS, Blogger, Webworker und schon IT-Geek seit ich 1994 meinen ersten 386er hatte 🙂

2 Kommentare zu “Kommentarspam in Blogs: Obacht bei harmlosen Erstpostings!”

  1. Tobias Clement 27 April 2012 at 10:35 Permalink

    Dann installier dir einfach das Plugin Antispam Bee, das filtert wirklich jeden Mist heraus.

    Aber ganz davon, es gibt keinen perfekten Schutz vor Webspam, ausser man modiert wirklichen Kommentar! Wenn es einem die Mühe wert ist, dann ist dies wohl die beste Lösung.

  2. Max 21 November 2012 at 22:16 Permalink

    Danke für den Hinweis. Genau das scheint sich so langsam durchzusetzen. Fängt erstmal mit harmlosen Domains wie Google oder was auch immer an und dann gehts ab. 🙂 Plötzlich verlinkt man auf sinnfreie Blogs (Wenns gut läuft) oder auf eher medizinisch orientierte Onlineshops. 🙂
    Gruß, Max


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