Kommentarspam in Blogs: Obacht bei harmlosen Erstpostings!
Mails dieser Art kennt man als Blogbetreiber ja. Jemand hat einen Kommentar geschrieben und wir sollen nun unser Okay geben oder eben nicht. Das Erste, nach dem ich da schaue ist natürlich die URL. Vermutlich über 80% der Kommentare in Blogs sind (nach eigener Einschätzung) sinnfreier Spam-Mist. Ein schwachsinniger Text wie “toller Artikel! Ich werde nun öfters hier vorbeischauen!”, nur um die URL für die eigene Website zu verlinken. Ja, es nervt schon ein bißchen und so genehmigt man natürlich im Endeffekt nur die paar wenigen sinnvolleren Kommentare. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, mit der etwas nachlässige Blogbetreiber recht einfach ausgetrickst werden können:
WordPress ist standardmäßig so eingestellt, dass der erste Kommentar einer Person immer erst vom Admin freigeschaltet werden muss. Es kommt also die übliche Mail und man muss erst einmal genehmigen oder auch nicht. Jeder folgende Kommentar eines Autors, der schonmal einen genehmigten Kommentar gepostet hat, wird aber danach von WordPress einfach durchgewunken. Zwar bekommt man auch hier normalerweise eine E-Mail-Notification, aber genehmigt ist der Kommentar von vornherein! Der Trick ist also einfach. Erst einen harmlosen Kommentar ganz ohne URL schreiben. Sieht ja nicht nach Spam aus, wird also vom Admin vermutlich genehmigt. Wenn das passiert ist, einfach weitere Kommentare auf andere Blogposts setzen, diesmal aber mit URL. Wenn der Betreiber pennt und nichts unternimmt, bleiben die dann auch stehen.
Habe mir das schon vor Ewigkeiten gedacht und wollte das schon längst hier posten. Ist aber wie so oft in Vergessenheit geraten. Bis heute tatsächlich mal jemand das Ganze bei mir probiert hat

Viele Blogger verdienen heute ihr Geld damit, Produkte vorzustellen, oder aber einfach durch das beiläufige Erwähnen von Produkten in Blogartikeln oder Testberichten. Meiner Meinung nach ist dies eine der effizientesten und lukrativsten Methoden überhaupt im Affiliategeschäft. Denn Banner oder gar Layer interessieren inzwischen heute “keine Sau mehr” (außer vielleicht in gewissen Nischen- oder Randgebieten), die meisten User sehen diese dank Adblocker nicht einmal mehr, oder blenden diese im inzwischen gewachsenen Adblock-Areal ihres Gehirnes einfach aus, sprich: Man wurde einfach resistent gegen diese Art von Werbung.
Die Überschrift sagt es eigentlich bereits. Gerade als Blogger oder Webmaster sollte man sich Freunde machen. Und so schwer ist dies auch eigentlich nicht, weil man ja in der Regel ohnehin Internet-affine Menschen kennt, die ihresgleichen einen eigenen Blog oder ähnliches betreiben. Und ich möchte hierbei gar nicht darauf hinaus, dass man untereinander Blogroll-Links austauscht – das ist ja meist sowieso schon geschehen. Aber solche unausgesprochenen Partnerschaften können wirklich einige Vorteile bringen.
