20 März 2012 ~ 0 Comments

Kommentarspam in Blogs: Obacht bei harmlosen Erstpostings!

[kleingebloggt] bitte moderiere: bla bla…

Mails dieser Art kennt man als Blogbetreiber ja. Jemand hat einen Kommentar geschrieben und wir sollen nun unser Okay geben oder eben nicht. Das Erste, nach dem ich da schaue ist natürlich die URL. Vermutlich über 80% der Kommentare in Blogs sind (nach eigener Einschätzung) sinnfreier Spam-Mist. Ein schwachsinniger Text wie “toller Artikel! Ich werde nun öfters hier vorbeischauen!”, nur um die URL für die eigene Website zu verlinken. Ja, es nervt schon ein bißchen und so genehmigt man natürlich im Endeffekt nur die paar wenigen sinnvolleren Kommentare. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, mit der etwas nachlässige Blogbetreiber recht einfach ausgetrickst werden können:

WordPress ist standardmäßig so eingestellt, dass der erste Kommentar einer Person immer erst vom Admin freigeschaltet werden muss. Es kommt also die übliche Mail und man muss erst einmal genehmigen oder auch nicht. Jeder folgende Kommentar eines Autors, der schonmal einen genehmigten Kommentar gepostet hat, wird aber danach von WordPress einfach durchgewunken. Zwar bekommt man auch hier normalerweise eine E-Mail-Notification, aber genehmigt ist der Kommentar von vornherein! Der Trick ist also einfach. Erst einen harmlosen Kommentar ganz ohne URL schreiben. Sieht ja nicht nach Spam aus, wird also vom Admin vermutlich genehmigt. Wenn das passiert ist, einfach weitere Kommentare auf andere Blogposts setzen, diesmal aber mit URL. Wenn der Betreiber pennt und nichts unternimmt, bleiben die dann auch stehen.

Habe mir das schon vor Ewigkeiten gedacht und wollte das schon längst hier posten. Ist aber wie so oft in Vergessenheit geraten. Bis heute tatsächlich mal jemand das Ganze bei mir probiert hat ;)

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24 Februar 2012 ~ 4 Comments

Richtige Zeitzone bei WordPress einstellen, um dem Sommer- / Winterzeitproblem zu entgehen

Wer beim Bloggen mit WordPress auch mal Artikel scheduled, wird das Problem vielleicht kennen – oder aber gar nicht gemerkt haben: In der WordPress Standardeinstellung für die Zeitzone ist meist (jedenfalls war es bei mir so) eine UTC Zeit eingetragen. Wenn dann hierzulande Winter-/Sommerzeit wechselt, stimmt die interne Uhr des Blogs nicht mehr. Zum Beispiel mit der Folge, dass ein für 12:00 Uhr angesetzter Artikel erst mit einer Stunde Verzögerung gepostet wird.

Das dürfte in den wenigsten Fällen ein Beinbruch sein, doch in speziellen Situationen – das könnten bestimmte Gutscheinaktionen oder ähnliches sein – hätte man dann eine Stunde zur Konkurrenz verloren.

Das Problem ist aber recht einfach zu beheben. Einfach ins WordPress Dashboard gehen -> Einstellungen -> Allgemein und dort unter Zeitzone von den UTC Zeiten umstellen auf Berlin. Schon wird Sommer- und Winterzeit automatisch vom Blog beachtet.

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01 Februar 2012 ~ 0 Comments

Content ist auch ohne Besucher schon King

Google schreibt in seinem Handbuch zur Suchmaschinenoptimierung irgendwo sinngemäß, dass man statt diverser Tricks und Manipulationsversuchen (dazu zählt wohl auch Linktausch) einfach guten Content bringen sollte, dann würde man schon von alleine und ganz natürlich von anderen verlinkt werden.

Auch wenn das in der heutigen SEO-verseuchten Internetwelt eine sehr simple Anschauungsweise ist, stimmt das prinzipiell. Daher will ich diesen Punkt auch nochmals aufgreifen. Ich war selbst oft viel zu ungeduldig und der Meinung “ich ziehe jetzt diesen Blog hier gerade hoch, ich brauche sofort Besucher”. Das ist natürlich Bullshit. Aber man kommt nicht umhin sich zu denken “wenn das hier niemand liest, warum soll ich dann überhaupt etwas schreiben?”. Eine berechtigte Sorge, die sicher viele angehende Blogger schon hatten.


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29 Januar 2012 ~ 0 Comments

Die Schlagwörter in WordPress und Google

Jeder der WordPress nutzt kennt die Schlagwörter, die man rechts neben dem Artikeleditor hinzufügen kann. Gleich vorweg: Nutzt sie! Eigentlich wars das schon fast an gutem Rat, aber vielleicht noch kurz zur Erklärung und meiner Erfahrung damit:

WordPress baut anhand der Schlagwörter natürlich so etwas wie eine eigene Kategorie auf, die später auch in den Google-Ergebnissen separat indiziert wird. Das ist also genau der richtige Platz, an dem man ein stückweit selbst mit lenken kann, wie der Blogartikel später gefunden werden kann. Ich hatte das Beispiel gerade an einem Artikel über Handytarife. Habe mehrere Schlagwörter vergeben, meist in der Form “$Anbieter $Tarif1″,”$Anbieter $Tarif2″ und zuletzt auch “$Anbieter $Tarif Azubi”, weil der genannte Tarif eben auch für Auszubildende gilt. Direkt kamen die ersten Besucher auf den Text, die per “Azubi” danach gesucht haben.

Merke: Man sollte ruhig gezielt und gar nicht zu sparsam Gebrauch von Schlagwörtern machen. Allerdings schadet es auch nicht, wenn man sich dadurch sozusagen Pseudokategorien aufbaut, d.h. bestimmte übergeordnete Schlagwörter auch immer wieder im gleichen Wortlaut benutzt wenn es passend ist. So findet der Besucher direkt mehrere passende Artikel. Aber das sollte ohnehin klar sein ;)

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04 Mai 2011 ~ 0 Comments

Klickfreundliches Bloggen bei Produktvorstellungen

Viele Blogger verdienen heute ihr Geld damit, Produkte vorzustellen, oder aber einfach durch das beiläufige Erwähnen von Produkten in Blogartikeln oder Testberichten. Meiner Meinung nach ist dies eine der effizientesten und lukrativsten Methoden überhaupt im Affiliategeschäft. Denn Banner oder gar Layer interessieren inzwischen heute “keine Sau mehr” (außer vielleicht in gewissen Nischen- oder Randgebieten), die meisten User sehen diese dank Adblocker nicht einmal mehr, oder blenden diese im inzwischen gewachsenen Adblock-Areal ihres Gehirnes einfach aus, sprich: Man wurde einfach resistent gegen diese Art von Werbung.

Ein Blog aber, der sich zum Beispiel mit Laptops beschäftigt, vielleicht sogar Tests von solchen bietet oder auch einfach nur Produktvorstellungen und Schnäppchentipps, kann einfach und geschickt Textlinks in seine Artikel setzen. Natürlich ist das nur beispielhaft und lässt sich auf praktisch jedes Themengebiet erweitern. Der große Vorteil liegt jedenfalls darin, dass man die Zielgruppe bereits auf seiner Webseite hat und diese im Prinzip genau für solche Produktinfos – und eben auch Links zum Produkt – zu einem gekommen sind. Jetzt gilt es nur noch, die Leserschaft zum Klicken zu bewegen. Und eben die Chancen hierfür lassen sich schon stark durch den eigenen Schreibstil und die Linksetzung beeinflussen. Dies ist zwar etwas an sich recht simples, aber oft kommt man erst mit der Zeit darauf, wie das am effektivsten zu bewerkstelligen ist.

Ich möchte das Ganze daher im Folgenden sehr sehr kurz und symbolisch an zwei kleinen Beispielen einer fiktiven Produktvorstellung aufgreifen. Dabei soll es jetzt auch nur ums reine Prinzip gehen.
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17 April 2011 ~ 0 Comments

Das “eine Hand wäscht die andere” Prinzip

Die Überschrift sagt es eigentlich bereits. Gerade als Blogger oder Webmaster sollte man sich Freunde machen. Und so schwer ist dies auch eigentlich nicht, weil man ja in der Regel ohnehin Internet-affine Menschen kennt, die ihresgleichen einen eigenen Blog oder ähnliches betreiben. Und ich möchte hierbei gar nicht darauf hinaus, dass man untereinander Blogroll-Links austauscht – das ist ja meist sowieso schon geschehen. Aber solche unausgesprochenen Partnerschaften können wirklich einige Vorteile bringen.

Nur mal angenommen, ich betreibe einen Blog zum Thema Handy und Smartphone. Dort gibt es immer wieder Vorstellungen oder Reviews zu neuen Geräten, schön gespickt mit Amazon-Links oder ähnlichem. Nun habe ich meinen Blog natürlich auch mit einem Twitter-Account verknüpft. Wunderbar. Also ein altbekanntes Prinzip – doch Moment mal… das machen andere ja auch so! Da gibt es also noch diesen anderen Blog, der sich mit Technik beschäftigt, der auch noch seine Posts twittert! Ja, richtig, diese Überleitung war nun furchtbar billig! Und doch denken so viele Webmaster und Blogger so gar nicht über den Tellerrand hinaus.
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