Archive | SEO

13 Mai 2013 ~ 0 Comments

Verblödungscommunities im Netz, oder wie Unwissen das Internet überschwemmt.

Fast auf den Tag genau ein Jahr ist der letzte Beitrag her. Man merkt mir eben die faule Jogginghosenarbeitsmoral an. Also höchste Zeit, sich mal wieder aufzuregen und zwar dieses Mal über einen Teil der Netzwelt, der mir so nützlich wie Fußpilz scheint: Die Ratgeber- und Wissenscommunities, die inzwischen fast jede Googlesuche dominieren und es meiner Meinung nach über die Jahre schwerer gemacht haben, sinnvolle Informationen zu finden. Oder wie ich es nenne, “Wer weiß nichts?!”. Ich denke zwar eigentlich nicht, dass ich es noch extra erwähnen muss, aber natürlich ist auch dieser Artikel nur meine persönliche Meinung und ich beziehe mich keinesfalls auf bestimmte Angebote im Netz sondern sehe auf diese Ratgebercommunity-Landschaft als Ganzes. Eventuell als beleidigend interpretierbare Aussagen dienen der absichtlichen Übertreibung und Dramatisierung ;)

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20 März 2012 ~ 0 Comments

Kommentarspam in Blogs: Obacht bei harmlosen Erstpostings!

[kleingebloggt] bitte moderiere: bla bla…

Mails dieser Art kennt man als Blogbetreiber ja. Jemand hat einen Kommentar geschrieben und wir sollen nun unser Okay geben oder eben nicht. Das Erste, nach dem ich da schaue ist natürlich die URL. Vermutlich über 80% der Kommentare in Blogs sind (nach eigener Einschätzung) sinnfreier Spam-Mist. Ein schwachsinniger Text wie “toller Artikel! Ich werde nun öfters hier vorbeischauen!”, nur um die URL für die eigene Website zu verlinken. Ja, es nervt schon ein bißchen und so genehmigt man natürlich im Endeffekt nur die paar wenigen sinnvolleren Kommentare. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, mit der etwas nachlässige Blogbetreiber recht einfach ausgetrickst werden können:

WordPress ist standardmäßig so eingestellt, dass der erste Kommentar einer Person immer erst vom Admin freigeschaltet werden muss. Es kommt also die übliche Mail und man muss erst einmal genehmigen oder auch nicht. Jeder folgende Kommentar eines Autors, der schonmal einen genehmigten Kommentar gepostet hat, wird aber danach von WordPress einfach durchgewunken. Zwar bekommt man auch hier normalerweise eine E-Mail-Notification, aber genehmigt ist der Kommentar von vornherein! Der Trick ist also einfach. Erst einen harmlosen Kommentar ganz ohne URL schreiben. Sieht ja nicht nach Spam aus, wird also vom Admin vermutlich genehmigt. Wenn das passiert ist, einfach weitere Kommentare auf andere Blogposts setzen, diesmal aber mit URL. Wenn der Betreiber pennt und nichts unternimmt, bleiben die dann auch stehen.

Habe mir das schon vor Ewigkeiten gedacht und wollte das schon längst hier posten. Ist aber wie so oft in Vergessenheit geraten. Bis heute tatsächlich mal jemand das Ganze bei mir probiert hat ;)

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01 Februar 2012 ~ 0 Comments

Content ist auch ohne Besucher schon King

Google schreibt in seinem Handbuch zur Suchmaschinenoptimierung irgendwo sinngemäß, dass man statt diverser Tricks und Manipulationsversuchen (dazu zählt wohl auch Linktausch) einfach guten Content bringen sollte, dann würde man schon von alleine und ganz natürlich von anderen verlinkt werden.

Auch wenn das in der heutigen SEO-verseuchten Internetwelt eine sehr simple Anschauungsweise ist, stimmt das prinzipiell. Daher will ich diesen Punkt auch nochmals aufgreifen. Ich war selbst oft viel zu ungeduldig und der Meinung “ich ziehe jetzt diesen Blog hier gerade hoch, ich brauche sofort Besucher”. Das ist natürlich Bullshit. Aber man kommt nicht umhin sich zu denken “wenn das hier niemand liest, warum soll ich dann überhaupt etwas schreiben?”. Eine berechtigte Sorge, die sicher viele angehende Blogger schon hatten.


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29 Januar 2012 ~ 0 Comments

Die Schlagwörter in WordPress und Google

Jeder der WordPress nutzt kennt die Schlagwörter, die man rechts neben dem Artikeleditor hinzufügen kann. Gleich vorweg: Nutzt sie! Eigentlich wars das schon fast an gutem Rat, aber vielleicht noch kurz zur Erklärung und meiner Erfahrung damit:

WordPress baut anhand der Schlagwörter natürlich so etwas wie eine eigene Kategorie auf, die später auch in den Google-Ergebnissen separat indiziert wird. Das ist also genau der richtige Platz, an dem man ein stückweit selbst mit lenken kann, wie der Blogartikel später gefunden werden kann. Ich hatte das Beispiel gerade an einem Artikel über Handytarife. Habe mehrere Schlagwörter vergeben, meist in der Form “$Anbieter $Tarif1″,”$Anbieter $Tarif2″ und zuletzt auch “$Anbieter $Tarif Azubi”, weil der genannte Tarif eben auch für Auszubildende gilt. Direkt kamen die ersten Besucher auf den Text, die per “Azubi” danach gesucht haben.

Merke: Man sollte ruhig gezielt und gar nicht zu sparsam Gebrauch von Schlagwörtern machen. Allerdings schadet es auch nicht, wenn man sich dadurch sozusagen Pseudokategorien aufbaut, d.h. bestimmte übergeordnete Schlagwörter auch immer wieder im gleichen Wortlaut benutzt wenn es passend ist. So findet der Besucher direkt mehrere passende Artikel. Aber das sollte ohnehin klar sein ;)

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14 Januar 2012 ~ 2 Comments

Warum richtig geile Ideen auch richtig “sucken” können

Tolle Überschrift, habe aber auch gerade ein wenig Hass. Und gleich vorweg, der Artikel wird vermutlich etwas lang. Hass muss man mit besonders viel Enthusiasmus ausdrücken.

Das gemeine Webdesign/SEO-Business ist ja im Prinzip recht eintönig. Man schaut, was woanders gut geht, überlegt ob man sowas in der Richtung auch kann und mit welchen Keywords man bei Google dann oben stehen kann (so wie bei den gefühlten Millionen an Gutscheinseiten momentan). Blöde Copycat-Geschichte, aber man weiß worauf man sich einlässt. Und mit viel Fleiß und (naja eben doch paar) guten Ideen gehts dann auch und man kann vielleicht irgendwann mal die Miete von bezahlen. Hurra!

Ja, klingt blöd, aber irgendwie funktioniert das in der Praxis eben wirklich so. Aber WEHE, man hat mal eine wirklich gute Idee, so richtig originell, ohne Gedanken an SEO oder die Kohle! Man könnte glatt meinen, Innovationen will das Internet nicht.
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18 April 2011 ~ 2 Comments

Was die Leute so googeln – Fundstücke

Ich gehöre zu den Leuten, die sich gerne mal ihre Webstatistiken anschauen und dank Piwik mit “Live! Visitor” Widget bekommt man auch schön mit, was gerade in Echtzeit so passiert und vorallem, welche Suchbegriffe die  Leute verwendet haben, um bei mir zu landen. Aus dem Thema könnte ich glatt eine Mini-Serie machen, denn da gibt es immer mal wieder interessante, aufschlussreiche oder einfach witzige Dinge. Vielleicht mache ich das auch…

Heute also mal drei Stück für den Anfang:
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17 April 2011 ~ 0 Comments

Das “eine Hand wäscht die andere” Prinzip

Die Überschrift sagt es eigentlich bereits. Gerade als Blogger oder Webmaster sollte man sich Freunde machen. Und so schwer ist dies auch eigentlich nicht, weil man ja in der Regel ohnehin Internet-affine Menschen kennt, die ihresgleichen einen eigenen Blog oder ähnliches betreiben. Und ich möchte hierbei gar nicht darauf hinaus, dass man untereinander Blogroll-Links austauscht – das ist ja meist sowieso schon geschehen. Aber solche unausgesprochenen Partnerschaften können wirklich einige Vorteile bringen.

Nur mal angenommen, ich betreibe einen Blog zum Thema Handy und Smartphone. Dort gibt es immer wieder Vorstellungen oder Reviews zu neuen Geräten, schön gespickt mit Amazon-Links oder ähnlichem. Nun habe ich meinen Blog natürlich auch mit einem Twitter-Account verknüpft. Wunderbar. Also ein altbekanntes Prinzip – doch Moment mal… das machen andere ja auch so! Da gibt es also noch diesen anderen Blog, der sich mit Technik beschäftigt, der auch noch seine Posts twittert! Ja, richtig, diese Überleitung war nun furchtbar billig! Und doch denken so viele Webmaster und Blogger so gar nicht über den Tellerrand hinaus.
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12 April 2011 ~ 0 Comments

Suche dir EIN übergeordnetes Keyword und bleibe dabei

Eine Erfahrung, die ich über die Jahre ganz persönlich gesammelt habe: Ein “Ober-Keyword” ist einfach Gold wert. Das sollte man schon in die Ideenfindung und Umsetzung des eigenen Projektes einbeziehen. Ich frage mich inzwischen auch immer wieder im Vorfeld bei diversen Ideen: “Kann ich die Website mit einem einzigen Wort beschreiben?”. Und das sollte man auch tun. Gelingt das nicht, sollte man sich nochmal Gedanken machen. Dieser Blog ist im Übrigen ein Negativbeispiel, da hier aber keine großen Ambitionen ans große Geld oder Erfolg mit im Spiel sind, ist das vollkommen in Ordnung. Ironischerweise ist das hier ein Blog über (unter anderem) SEO, für den ich aus reiner Experimentierfreude fast gar keine SEO betreibe ;) Aber zurück zum Thema.

Man nehme also seine Basisidee und sollte diese vom ersten Moment an auf einfache Wiedererkennung untersuchen.
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11 April 2011 ~ 0 Comments

SEO mit reinem Gewissen, geht das?

SEO

Mich hat mal jemand gefragt, ob die verschiedenen Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung nicht doch irgendwie wie Spam anmuten und ob man sich nicht eigentlich “schlecht” dabei fühlen sollte, Leute “anzubetteln”, oder Links in Foren zu posten. Ich finde, es ist eine wirklich gute Frage, ob man SEO mit komplett reinem Gewissen betreiben kann. Ich behaupte mal spontan: Jeeeeiin.

Die meisten Linkaufbau-Maßnahmen, die man so als “normaler” Webmaster in der Regel benutzen dürfte, sind wohl recht harmlos. Sich gegenseitig verlinken, Links in Social-Bookmark-Diensten eintragen, Facebook-Fanpage (ich habe sowas noch garnicht) oder Twitter nutzen, was weiß ich… Aber irgendwann stellt man möglicherweise fest, dass man nicht mehr weiterkommt oder Mitbewerber einfach besser da stehen. Mir ging es da vor ein paar Jahren mal so: Ich habe die Seite eines Mitbewerbers gegoogelt, weil ich natürlich sehen wollte, wie er seinen Linkaufbau so betreibt, wo er Links setzt und so weiter. Das ist im Übrigen sowieso ein guter Tipp. Einfach mal nach der Konkurrenz suchen und schauen, wie die das macht. Im Prinzip schaut sich sowieso jeder gegenseitig in die Karten – und diese sind beim SEO ja einigermaßen offen.
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10 April 2011 ~ 2 Comments

Die Standardmail GEGEN Linktauschanfragen

SEO

Ständig flattern bei mir die (Standard-)Linktauschanfragen rein. Antwortet man nicht, kommt die selbe Mail einige Tage später wieder. Antwortet man, um Genaueres zu erfahren, weil man glaubt, endlich schreibt mal wieder jemand mit thematisch top passender Website zwecks Kooperation, gibts die nächste Enttäuschung: Für einen gut platzierten Link und am besten noch überschwenglichen Blogartikel obendrauf wird einem dann ein wertloser Eintrag in irgend einer Art von Webkatalog oder Linkliste angeboten. Gähn. Und nicht zu vergessen: Antwortet man ab hier nicht mehr, kommen wiederrum mehrfache Rückfragen.

Also habe ich mich vor kurzem auch mal hingesetzt und ebenso eine Standardmail verfasst. Allerdings eine gegen solche Linktauschanfragen, welche mir etwas Arbeit ersparen und die nervigsten davon direkt im Vorfeld aussieben soll. Ich poste sie hier zur freien Verwendung oder aber einfach als Anschauungsmaterial:

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