Verblödungscommunities im Netz, oder wie Unwissen das Internet überschwemmt.
Fast auf den Tag genau ein Jahr ist der letzte Beitrag her. Man merkt mir eben die faule Jogginghosenarbeitsmoral an. Also höchste Zeit, sich mal wieder aufzuregen und zwar dieses Mal über einen Teil der Netzwelt, der mir so nützlich wie Fußpilz scheint: Die Ratgeber- und Wissenscommunities, die inzwischen fast jede Googlesuche dominieren und es meiner Meinung nach über die Jahre schwerer gemacht haben, sinnvolle Informationen zu finden. Oder wie ich es nenne, “Wer weiß nichts?!”. Ich denke zwar eigentlich nicht, dass ich es noch extra erwähnen muss, aber natürlich ist auch dieser Artikel nur meine persönliche Meinung und ich beziehe mich keinesfalls auf bestimmte Angebote im Netz sondern sehe auf diese Ratgebercommunity-Landschaft als Ganzes. Eventuell als beleidigend interpretierbare Aussagen dienen der absichtlichen Übertreibung und Dramatisierung ![]()
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Tolle Überschrift, habe aber auch gerade ein wenig Hass. Und gleich vorweg, der Artikel wird vermutlich etwas lang. Hass muss man mit besonders viel Enthusiasmus ausdrücken.
Ich gehöre zu den Leuten, die sich gerne mal ihre Webstatistiken anschauen und dank Piwik mit “Live! Visitor” Widget bekommt man auch schön mit, was gerade in Echtzeit so passiert und vorallem, welche Suchbegriffe die Leute verwendet haben, um bei mir zu landen. Aus dem Thema könnte ich glatt eine Mini-Serie machen, denn da gibt es immer mal wieder interessante, aufschlussreiche oder einfach witzige Dinge. Vielleicht mache ich das auch…
Die Überschrift sagt es eigentlich bereits. Gerade als Blogger oder Webmaster sollte man sich Freunde machen. Und so schwer ist dies auch eigentlich nicht, weil man ja in der Regel ohnehin Internet-affine Menschen kennt, die ihresgleichen einen eigenen Blog oder ähnliches betreiben. Und ich möchte hierbei gar nicht darauf hinaus, dass man untereinander Blogroll-Links austauscht – das ist ja meist sowieso schon geschehen. Aber solche unausgesprochenen Partnerschaften können wirklich einige Vorteile bringen.
Eine Erfahrung, die ich über die Jahre ganz persönlich gesammelt habe: Ein “Ober-Keyword” ist einfach Gold wert. Das sollte man schon in die Ideenfindung und Umsetzung des eigenen Projektes einbeziehen. Ich frage mich inzwischen auch immer wieder im Vorfeld bei diversen Ideen: “Kann ich die Website mit einem einzigen Wort beschreiben?”. Und das sollte man auch tun. Gelingt das nicht, sollte man sich nochmal Gedanken machen. Dieser Blog ist im Übrigen ein Negativbeispiel, da hier aber keine großen Ambitionen ans große Geld oder Erfolg mit im Spiel sind, ist das vollkommen in Ordnung. Ironischerweise ist das hier ein Blog über (unter anderem) SEO, für den ich aus reiner Experimentierfreude fast gar keine SEO betreibe 
